Schlosstheater Celle + Golfclub Herzogstadt Celle e.V.

Kultur auf dem Golfplatz: im Rahmen der Theater Landpartie des Schlosstheaters Celle zeigen wir

Theodor Fontanes
„Effi Briest“

THEATER ZUM MITGEHEN

Eine sportliche Theater Landpartie mit landschaftlich interessanten Perspektiven bietet die Anlage des Golfclub Herzogstadt Celle.

Schön gepflegte Grünanlagen, leichte Hügel, natürliche Wasserhindernisse und ein bis zu 300 Jahre alter Baumbestand bieten die ideale Kulisse für ein außergewöhnliches Theatererlebnis, bei dem die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes „mitgehen“ können.

Eine neue Erfahrung für den Golfclub, für das Publikum und natürlich auch für die Darsteller.

SO EIN THEATER

Ein Ereignis der besonderen Art wird am 26. und am 27. Mai auf  den Bahnen 2 bis 4 des Golfclubs stattfinden. Das Schlosstheater Celle wird dort im Rahmen der Theater Landpartie Theodor Fontanes „Effi Briest“ aufführen. Kultur auf dem Golfplatz ist eine grossartige Chance für jeden Theaterbesucher, Fontanes „Effi Briest“ einmal anders und vielleicht auch lebensnaher zu erleben als auf der Bühne des Theaters.

Karten erhalten Sie jetzt im Vorverkauf i.d. Theaterkasse, bei der Volksbank Südheide und im Sekretariat des Golfclubs im Vorverkauf 16 € und an der Abendkasse 18 €. Bei schlechtem Wetter wird „Effi Briest“ in einer Reithalle in Garßen/Ratsziegelei gezeigt. Informieren Sie sich bitte hier über die Landpartie des Jahres 2016.

AUFFÜHRUNGEN IN GARßEN

Fr., 26.05.2017, 18 Uhr Einlass,
19 Uhr Aufführungsbeginn

Sa., 27.05.2017, 18 Uhr Einlass,
19 Uhr Aufführungsbeginn

Jeweils auf dem Gelände des „Golfclub Herzogstadt Celle“, Beukenbusch 1, 29229 Celle/OT Garßen

Schlechtwettervariante:
Pferdepension Ratsziegelei, Ratsziegelei, 29229 Celle / Garßen

Theodor Fontanes
„Effi Briest“

Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, der von Oktober 1894 bis März 1895 in sechs Folgen in der Deutschen Rundschau abgedruckt wurde, bevor er 1896 als Buch erschien. Das Werk gilt als ein Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus der deutschen Literatur: Höhepunkt, weil der Autor kritische Distanz mit großer schriftstellerischer Eleganz verbindet; Wendepunkt, weil Fontane damit zum bedeutendsten Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans wurde, der wenige Jahre später mit Thomas Manns Roman Buddenbrooks erstmals Weltgeltung erlangen sollte. Thomas Mann verdankt Fontanes Stil zahlreiche Anregungen. Auch der Familienname der Buddenbrooks stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Effi Briest: In Kapitel 28 wird eine Person namens Buddenbrook erwähnt.

Beschrieben wird das Schicksal Effi Briests, die als siebzehnjähriges Mädchen auf Zureden ihrer Mutter den mehr als doppelt so alten Baron von Innstetten heiratet. Dieser behandelt Effi nicht nur wie ein Kind, sondern vernachlässigt sie zugunsten seiner karrierefördernden Dienstreisen. Vereinsamt in dieser Ehe, geht Effi eine flüchtige Liebschaft mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, ist er außerstande, Effi zu verzeihen. Zwanghaft einem überholten Ehrenkodex verhaftet, tötet er den verflossenen Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi ist fortan gesellschaftlich geächtet und wird sogar von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind diese bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen.